Letzte Woche

Die umfangreiche Korrespondenz wird noch nach Briefen aus den Jahren 1933 bis 1945 durchsucht und mit der Kamera fotografiert. Ein kleiner USB-Stick enthaelt nun ueber 13 GB fuer die heimatliche Ausarbeitung. Entspraeche wohl einem Papiergewicht von mehr als 10 Kilogramm. (Habe heute zwei Pakete – Gewicht 19 Kilogramm -mit Kopien und Buechern nachhause geschickt)

Gestern – Shabatt – das letzte Mal fuer dieses Jahr in der Altstadt: Rockefeller Museum, durch das Herodes-Tor ins Muslemische Viertel, die Via Dolorosa zu den Franziskanern (Museum leider geschlossen – 2015 soll ein neues 3-teiliges Musuem des Terra Santa Institutes entstehen) und dann Austrian Hospiz. Zurueck ueber Damaskus-Tor. Feigen, Trauben und arabischer Honig als Wegzehrung.

Morgen wieder CZA – letzte Kopienlieferung, dann wieder JNUL. Habe hier alte Adressbuecher aus den Jahren 1935, 1944 und 1945 gefunden, die fuer die Kommentierung der Tagebuecher wertvolle Hinweise enthalten, auch zu den angefuehrten Institutionen, kultureller oder politischer Art.

Ein Gast im Hause Ben-gavriel war auch Arthur Freud, ein aktiver Wiener Zionist, dessen Lebenserinnerungen ich gemeinsam mit einer Kollegin naechstes Jahr herausgeben moechte. Dazu gibt es morgen noch ein Treffen mit seiner Schwiegertochter, die noch einen Koffer voll Materialien zu Freuds Palaestina-Aktivitaeten hat. U.a. hat Freud auch ueber die Britische Mandatszeit ein eigenes Manuskript verfasst.

Werde also wieder reich bepackt nach Oesterreich zurueck kehren.

Ein Tag in Yad Vashem brachte mir auch nette Begegnungen, u.a. mit oesterreichischen LehrerInnen, die von erinnern.at zu einem Workshop eingeladen wurden.

Einen ganz besonderen Dank moechte ich noch an die geduldigen, fleissigen und aufmerksamen Archivare und Archivarinnen des Archiv-Departments der JNUL und der CZA richten. Toda raba!

Und mit dem Wunsch: Naechstes Jahr in Jerusalem, beende ich fuer diesmal mein sommerliches Tagebuch. Schalom we salam!

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